Möbel vom Schreiner

Wissenswertes zu Kindermatratzen

Die Knochen sind im frühen Kindesalter zum Schutz vor Knochenbrüchen relativ biegsam und brauchen deshalb eine wirksame Stützung. Dem hohen Schlafbedarf von Kleinkindern, gekoppelt mit hohen Anforderungen an Wärmeleistung, Feuchtigkeitsaufnahme und Schadstofffreiheit, können nur natürliche Materialien wirklich standhalten.

Die Kindermatratze darf weder zu hart noch zu weich sein. Von zu weichen und dicken Matratzen ist abzuraten. Die Kleinen würden bei ihren anfänglichen Gehversuchen zu sehr einsinken und könnten beim Laufen, Hopsen und Stehen mit ihren Füßchen abknicken. Auch die Kantenfestigkeit einer Matratze ist maßgeblich für das Unfallrisiko im Kinderbett. Steife Kanten verhindern, dass Ihr Kind mit dem Ellenbogen oder dem Bein zwischen Bettgestell und Matratze rutschen kann. Harte Matratzen lassen den kleinen Körper zu wenig einsinken.

Die physiologisch richtige Schlafposition bekommt Ihr Kind, wenn es ca. 2 Zentimeter in die Matratze einsinken kann. Mit drei bis vier Jahren können die Kids dann auf eine Jugendbettmatratze umsteigen. Der richtige Zeitpunkt zum wechseln lässt sich an der Körpergröße festmachen. Die Faustregel hierzu lautet: die Matratze sollte mindestens 25 cm länger sein, als das Kind groß ist.

Etwa ab dem zehnten Lebensjahr bildet der kindliche Körper die Konturen, wie Schultern oder Hüften, stärker hin zum Erwachsenenkörper aus. Falls die Matratze über das zehnte Lebensjahr hinaus im Gebrauch sein wird, darf sie in Folge dessen elastischer sein.

Die Kantenfestigkeit spielt bei der Jugendbettmatratze ebenfalls eine Rolle, denn Kinder springen nun mal gerne in ihren Betten umher. Die Kantenfestigkeit spielt bei der Jugendbettmatratze ebenfalls eine Rolle, denn Kinder springen nun mal gerne in ihren Betten umher.Einige weitere Tipps zur Ausstattung und Umgebung von der Babywiege bis zum Jugendbett: Das Baby- und Kinderbett nicht mit voluminösen und schweren Zudecken oder Kopfkissen ausstatten. Diese keinesfalls Federn enthalten. Nur luftige, möglichst leichte Decken und Flachkissen (welche später mehr und mehr nachgefüllt werden können) benutzen. Anfangs sind Schlafsäcke sehr sinnvoll und praktisch. Schaffelle, Kuscheltiere und Spucktücher sind aus dem Babybett zu verbannen. Schaffelle wegen der fehlenden Luftdurchlässigkeit, Spucktücher und Kuscheltiere, weil das Baby diese in den Mund nehmen könnte.

Die Raumtemperatur sollte 18° C nicht überschreiten. Bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres sollte das Kinderbett im elterlichen Schlafzimmer stehen. Bei der Auswahl der Bettwaren immer auf guten Feuchtigkeitstransport, Luftdurchlässigkeit und gute Wärmespeicherung der Materialien achten. Das Bettklima soll trocken warm sein. Kaufen Sie nur ökologisch unbedenkliche Bettwaren, aus zweierlei Gründen: Einerseits um Ihr Kind im direkten Kontakt mit den Produkten vor Schadstoffen zu schützen, anderseits um eine lebenswerte Zukunft zu erhalten.


QUEREINSTEIGER



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